Das WohnquartierPlus (WQ+) ist eine inklusive Quartiersentwicklung in Stuttgart-Rot mit verschiedenen Bestandteilen, die von den genossenschaftlichen Projektpartnern Neues Heim – die Baugenossenschaft (BGNH), Baugenossenschaft Zuffenhausen (BGZ) und FLÜWO Bauen Wohnen eG (FLÜWO) umgesetzt wird. Die drei Baugenossenschaften kooperieren dabei mit dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg und dem Verein Integrative Wohnformen e.V..



WohnquartierPlus (WQ+) einfach erklärt:
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Weitere Informationen zu WQ+
Die Hintergründe: So ist die Idee zum WQ+ entstanden
Im Zuge von vorgesehenen baulichen Veränderungen in dem vor ca. 70 Jahren aufgesiedelten Nachkriegsquartier sollen insbesondere auch durch Neubaumaßnahmen bauliche Voraussetzungen für neue Strukturen geschaffen werden, die die Implementierung eines offenen Versorgungs- sowie Dienstleistungsangebot ermöglichen, welches den Bewohnern des Quartiers ein möglichst lebenslanges eigenständiges Wohnen und Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll. Außerdem soll die Implementierung eines Quartiersmanagements die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier unterstützen und Offenheit und Akzeptanz für neue Wege in der Nachbarschafts- und Quartiersentwicklung anregen.
Die Ziele von WQ+
WQ+
Unter dem Titel „WohnquartierPlus“ (WQ+) verbirgt sich eine inklusive Quartiersentwicklung in Stuttgart-Rot. Unter dem Motto „Wohnen mit Versorgungskonzept – ein Leben lang im Quartier“ werden mit WQ+ vielfältige Ziele verfolgt. Dazu zählen unter anderem die Schaffung von Wohnraum für alle Lebenslagen, eine lebendige Nachbarschaft und ein gutes Miteinander. Älterwerden im Quartier soll durch innovative Versorgungsformen und 24-Stunden-Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Bestehende Angebote sollen miteinander vernetzt und ausgebaut werden. Außerdem soll die Identifikation der Menschen im Quartier gestärkt werden.

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Die Basis: Eine starke Allianz zahlreicher Akteure im Quartier
Das Konzept des WQ+ Rot wurde in Kooperation von Neues Heim – Die Baugenossenschaft eG, Baugenossenschaft Zuffenhausen eG, FLÜWO eG, Integrative Wohnformen e.V. und der Else-Heydlauf-Stiftung entwickelt. Weitere Partner sind neben der BGNH, der BGZ und der FLÜWO das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg mit der Else-Heydlauf-Stiftung als Träger ambulanter und stationärer Dienstleistungen und Integrative Wohnformen e.V. als Entwickler örtlicher Wohn- und Versorgungskonzepte. Außerdem wirken weitere Kooperationspartner wie die Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) die Landeshauptstadt Stuttgart und die IBA’27 im Prozessverlauf mit.

WQ+
Die Bausteine: Diese Maßnahmen und Initiativen werden umgesetzt
Im Zuge von vorgesehenen baulichen Veränderungen in dem vor ca. 70 Jahren aufgesiedelten Nachkriegsquartier sollen insbesondere auch durch Neubaumaßnahmen bauliche Voraussetzungen für neue Strukturen geschaffen werden, die die Implementierung eines offenen Versorgungs- sowie Dienstleistungsangebot ermöglichen, welches den Bewohner*innen des Quartiers ein möglichst lebenslanges eigenständiges Wohnen und Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll. Beispiele für Initiativen im Rahmen von WQ+ sind: - Neubauten mit barrierefreien und geförderten Wohnungen - Einrichtungen in der Fleiner und Prevorster Straße - Eröffnung eines WohnCafé+ - Einrichtung einer Tagespflege Die Einrichtung eines WohnCafés+ mit angrenzender Tagespflege in Stuttgart-Rot sind zwei wesentliche Bausteine des Konzepts WQ+, die in einem Neubau der Baugenossenschaft Neues Heim entstehen. Die Angebote werden in Kooperation mit der Else-Heydlauf-Stiftung, einer Einrichtung des Wohlfahrtswerks für Baden-Württemberg, als sozialem Träger und Betreiber des Angebots sowie mit dem Verein Integrative Wohnformen e.V als Projektentwickler umgesetzt. Die zentrale Lage der beiden Angebote im Quartier und die direkte Verbindung zueinander bietet den Gästen der Tagespflege, den Besucher*innen des WohnCafé+, sowie den Bewohner*innen des Quartiers vielfältige Möglichkeiten der Begegnung. Mit dem Projekt sollen Synergien zu anderen relevanten Personengruppen, Einrichtungen und Institutionen (bspw. Kindergärten, Schulen, Vereine und Ehrenamtliche etc.) geschaffen werden, um möglichst viele Ressourcen im Quartier für eine sorgende Nachbarschaft zu erschließen.